Leiser, kühler und besser - Das sind die Schlagwörter der heutigen Computertechnik. Scythe hat in den letzten Monaten fleißig entwickelt und bringt uns einen neuen Festplattenkühler, der nicht nur kühlen soll, sondern ähnlich einer Bitumenbox Geräusche und Vibrationen aufnehmen soll. Dieses Konzept schauen wir uns heute genauer an und stellen euch diesen Kühler einmal genauer vor.
Zum Anfang des heutigen Tests bedanken wir uns natürlich
recht herzlich bei der Firma Scythe, jedoch besonders A. Bunen,
für die Bereitstellung des Testmusters.
Wenn man sich einen neuen Kühler für die Festplatte kauft, erwartet
man ein Produkt, welches sich von den anderen "normalen" Lüftersystemen
abhebt, das die Festplatte schützt, kühlt und eine möglichst Lange Lebenszeit
für die Festplatte bringt.
Im Lieferumfang befinden sich der Kühler (Aluminium), eine "Bauanleitung", sowie
eine kleine Tüte mit Schrauben, die für die Montage gedacht sind.
Nehmen wir nun den Deckel ab und schauen uns einmal das Innere an, worin die
Festplatte aufgenommen werden soll.
Der Untere Teil des Kühlers ist der, wo das graue Wärmeleitpad aufgetragen ist.
In diesem Teil legt man die Festplatte mit der Platine auf, sodass eine gute Wärme-
abfuhr gegeben ist. Festplatten geben nämlich, nicht wie angenommen die meiste
Hitze durch den Deckel ab, sondern die meiste Hitze entweicht aus dem "Boden",
wo sich die Platine befindet.
Auch an den Seiten befinden sich Wärmeleitpads um diese Wärme ordentlich nach
Außen an die Aluminiumrippen, mit denen der Kühler ausgestattet ist, abzuleiten.
An der Seite befinden sich Gummiaufnahmen, die das "Gehäuse" entkoppeln
und gleichzeitig befestigen sollen. Einfache Idee, jedoch super Ausführung!
Eine Befestigung der Festplatte ist nicht nötig. Macht man den Deckel zu, kann die HDD
praktisch nirgendwo hin und sitzt bombenfest. Auch dies ist ein positiver Aspekt in
Bezug auf die Kühlleistung und die Stabilität. Da auch eine Aussparung im Gehäuse ist
kommt man schön an die Anschlüsse der Festplatte heran und muss sich nicht quälen.
Dadurch, dass die Gummiaufnahmen zur Befestigung flexibel sind, kann der Himuro
an nahezu jedes Gehäuse angepasst werden. Für den Einbau in unser LianLi PC-70
mussten wir jedoch, aufgrund der Frontblenden, die Gummibefestigung etwas modifizieren.
Getestet wurde im geschlossenen System im Idle-Modus (30min ohne Benutzung)
und im Loaded-Modus (Kopieren von 10GB innerhalb der Partitionen).
Im Idle-Modus ohne Himuro erreichten wir folgende werte (Idle/Load):
Der selbe Prozess fand nun mit dem verbauten Himuro statt:
Natürlich gibt es kleine Abweichungen, abhängig von der Zimmertemperatur und
Zustand des Systems, welche natürlich auch an den Temperaturwerten von Motherboard
und CPU zu sehen sind. Jedoch ist der Temperaturunterschied der Festplatte (letzter Punkt)
nicht zu verkennen und gut dargestellt.
Fazit:
Der Himuro Festplattenkühler von Scythe ist in unseren Augen eine perfekte Mischung
aus Kühlung und Geräuschminimierung. Unser System war nach dem Einbau kaum mehr
zu hören, womit bestätigt wäre, dass der Kühler auch eine dämmende Wirkung besitzt.
Ein super Kühler mit einer ganz klaren Kaufempfehlung von Young-Modders.
Hiermit verleihen wir, für die ausgezeichnete Verarbeitung und Leistung, den Gold Award!
|