Raptor-Gaming ist als Hardware-Hersteller für Mäuse, Tastaturen, etc. nicht mehr wegzudenken.
Es liefert für alle Gamer hochwertige Gaming-Artikel und unterstützt Clans.Neben der (Maus-)Pad-
Serie P1 bis P4, dem K(eyboard)1, dem H(eadset)1 u.a haben Raptor-Gaming auch bereits
zwei Mäuse entwickelt: die M1 und M2. In diesem Maus-Spezial werden wir euch die M1 in der
Iron-Ausgabe und die M2 Platinum vorstellen und miteinander vergleichen.
Alles Weitere erfahrt ihr beim Weiterlesen!
Teil 1: Raptor-Gaming M1 (Iron)
Wir erinnern uns zurück: Im Oktober 2004 brachte Raptor-Gaming seine erste Maus heraus, die M1.
Für damalige Verhältnisse schon herausragend, aber man wusste, dass es noch besser gehen würde.
Deshalb erschien pünktlich zum Jahreswechsel im Januar 2006 die
überarbeitete Version mit dem Zusatznamen "Iron".
Wie von Raptor-Gaming gewohnt, erscheint die M1 Iron in einer schicken, silbernen Box.
Darin befinden sich die hochauflösende, optische Maus, eine passende Tasche, ein Gutschein für einen
Monat freien Loungezugang bei MeetYourMakers.com, eine kurze Anleitung, sowie vier Maustapes.
Die große Maustasche (17x13x3) kommt im edlen Schwarzlook daher. Sie ist sehr gut gepolstert und
bietet viel Platz für die Maus. Auf der Vorderseite prangt das Raptor-Gaming-Logo. Die gesamte
Tasche mit Reißverschluss ist ordentlich verarbeitet, sodass die
Maus lange in dem "Käfig" transportiert werden kann.
Die Maus selbst liegt sehr gut in der Hand. Sie ist schwarz und besitzt eine silberne, eisenfarbige
Oberseite. Auch dort findet sich ein R-G-Logo wieder. Außerdem sind optische "Eindellungs-"Effekte
verarbeitet.
Die linke und rechte Maustaste sind empfindlich und zeigen auch bei langfristiger Benutzung keine
Schwächen. Auch das Mausrad ist stabil und kann als Druckknopf genutzt werden.
An der Vorderseite findet man ein schwarzes, flexibles 2,5m-USB-Kabel für den Anschluss an den Rechner.
Kommen wir nun zur Leistung: Die Maus besitzt vollkommen ausreichende 1600 dpi (dots per inch).
Diese sind leider nicht verstellbar, jedoch bekommt man so immer die volle "Mauspower" zu spüren!
Wer bis dato nur mit 800 dpi "gemaust" hat, muss sich eh erst kurze Zeit einüben ;)
YM.TechData:
Fazit:
Die M1 war ein guter Anfang, jedoch kann sie noch weiterentwickelt werden. Besonders die schöne
Optik und die hohe Auflösung fallen ins Blickfeld. Für Gamer ist die Maus zwar verwendbar, aber die
lauten Klickgeräusche fallen negativ auf.
Teil 2: Raptor-Gaming M2 Platinum
Auch die im Mai 2005 erschienende M2 wurde rund 1 Jahr später neu aufgelegt.
Die daraus resultierende M2 Platinum (Januar 2006) ist dabei mehr als nur fortgeführt und
weiterentwickelt. Aber kann sie wirklich überzeugen? Ob sie besteht und was das Besondere
an der Maus ist, lest ihr weiter unten.
Nach der Lieferung kommt die M2 Platinum ebenfalls in einer (bereits gewohnten) silbernen Box
im Metall-Look.
Darin enthalten sind: die bekannte, große Maustasche, die Maus, eine Kurzanleitung,
die Treiber-CD und 4 Gewichtsstücke. Den ersten Blick erhalten letztere. Trotz manchen Skeptik lassen
sich die Gewichte leicht anbringen und sind deutlich bemerkbar.
Die nächste Mausgeneration M2 (optisch, hochauflösend) zeigt eine beeindruckende Weiterentwicklung.
Das Design wurde geändert, sodass die Maus nun noch besser in der Hand liegt. Jedoch ist die Maus
mehr für Rechtshänder geeignet. Auch der schicke Schwarz-Silber-Look sticht hervor und die spezielle
Soft-Touch-Oberfläche ist auf jeden Fall sehr komfortabel.
Die Tastenanzahl wurde noch einmal erweitert: Neben der re./li. Maustaste und dem Mausrad, welches
jetzt auch nach li. und re. bewegt werden kann., finden sich am linken Rand zwei Tasten, um z.B. im
Internet Explorer zwischen den Seiten zu wechseln. Über dem Rad befindet eine Drucktaste, um die dpi
anzupassen. Man hat die Auswahl zwischen 400-600-800-1000-1200-1600-2000-2400(!!) dpi. Darunter
sind 2 LEDs (rot, grün), welche bei Mausbenutzung unterschiedlich leuchten.
Der Anschluss erfolgt über einen USB-Anschluss (2,5m langes Kabel).
Im Praxistest zeigt sich die M2 Platinum als herausragend. Die Maus gleitet problemlos und lässt sich
leicht bedienen. Nur der Druck auf das Mausrad ist etwas zu kraftaufwändig. Maustastenprobleme
zeigten sich auch während der Dauerbelastung nicht und durch die spezielle Oberfläche wird die
Hand regelrecht "verwöhnt".
Die einfache Umschaltung der dpi zeigt einen natürlichen und deutlichen Leistungszuwachs. Nur die
2 LEDs stören etwas beim längeren spielen.
Durch die einfache Installation der beiliegenden Software
kann die
jeweilige dpi-Stufe sogar angezeigt werden.
Das Besondere an der Maus: die Gewichtsstücke. Dadurch kann die Maus schwerer und so schneller
gemacht werden. Auf das "Leergewicht" von 110g kann man mit nur 1 Schraube je ein Gewichtstück
montieren: Mausrücken abnehmen, Gewicht montieren und wieder schließen.
Dabei wird zwischen 5g, 10g, 15g und 20g unterschieden.
YM.TechData
Kommen wir nun zum Fazit:
Raptor-Gaming ist mit der M2 Platinum wirklich ein Meilenstein gelungen. Der Sprung von der M1 zur
M2 ist gigantisch. Alle Funktionen werden bei den unterschiedlichsten Situationen voll ausgenutzt.
Durch die unterschiedlichen dpi-Stufen ist die Maus sowohl im Office- als auch im Gaming-Bereich
einsetzbar. Auch die Gewichtsstufen zeigen hohen Komfort. Schade: Kleine Mängel, wie das Mausrad,
stören etwas beim Gebrauch. Jedoch ist die Maus im Großen und Ganzen wirklich empfehlenswert.
Unser Tipp: Mit dem passenden P3 geht's gleich noch schneller!
Teil 3: Ein kurzer Ausblick: M3 + M4
Noch für dieses Jahr ist die nächste Mausgeneration von Raptor-Gaming angekündigt. Natürlich wird
sie von vielen heiß erwartet. Wenn die Verbesserungen genau so großartig sind, wie der Sprung von
der M1 zur M2, dann wird R-G die Messlatte von Mäusen deutlich höher legen. Wir hoffen auf einen
Umstieg auf Wireless-Mäuse und noch mehr individuelle Anpassungsmöglichkeiten. Auch der leicht
zu hohe Kraftaufwand beim Mausrad sollte behoben werden. Wir denken aber ziemlich positiv und
halten euch wie immer auf dem Laufenden!
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